Pastritztaler

Story

Der Verein heute

Die Pastritztaler – der Trachtenverein aus dem Bayerischen Wald, nahe der Tschechischen Grenze. Außerhalb der Grenzstadt Furth im Wald hat sich der Verein im idyllischen Tal der kalten Pastritz niedergelassen. Gegründet wurde er im Jahre 1966. Doch die Pastritztaler waren nicht von Anfang an ein Trachtenverein auch ihren jetzigen Namen bekamen sie erst später. Denn zuerst war es ein vorerst wilder Verein, der auf den Namen „Waldlerbuam Schafberg“ getauft wurde. Doch heute beherbergt der Verein einige verschiedene Gruppen. Von den Tanzgruppen, welche sich in Kinder, Jugend und Erwachsene aufteilen, über die Stubenmusik, bis hin zu den Goißlschnalzern haben die Pastritztaler einiges zu bieten. Auch an Festlichkeiten und Aktivitäten mangelt es das Jahr über nicht. Wenns zur Sommersonnwende hingeht, wird in Schafberg das Johannifeuer entfacht, auch ein Gartenfest gibt es oder das Kirtahutschn. Alle vier Jahre wird ein Drescherfest veranstaltet und jährlich beendet der traditionelle Adventsmarkt Jahr.

Aber da gibt es noch etwas ganz besonderes. Denn das Vereinslokal der Pastritztaler ist eine noch übrig gebliebene und funktionstüchtige Schmiede, welche früher sehr verbreitet waren. Die Hammerschmiede Furth, auch Voithenberghammer genannt. Diese wird durch die Mitglieder betrieben und bewirtschaftet. So kann man jeden ersten Sonntag im Monat in die alte Welt des Schmiedens eintauchen und den Nachmittag im Wirtshaus bei Kaffee und Kuchen genießen. Wer aber noch nicht genug von der Zeit früher hat, kann im Museumstodl alte Maschienen und Arbeitsgeräte betrachten. Also schauen Sie vorbei. Auch über Neuzugänge im Verein freuen wir uns jederzeit.

Gründungsgeschichte von 1966

Angefangen hat alles im Jahre 1965. Es bildete sich eine Gruppe unzertrennlicher Freunde aus Schafberg, Dieberg und Furth im Wald. Im Laufe kurzer Zeit zog es die Burschen immer mehr in Richtung Schafberg zur Eibermühle.

Im Juni 1966 wurde ein altes Bienenhaus in Schafberg erworben und in der ausgedienten Sandgrube bei der Eibermühle mit Einwilligung der Familie Eiber von den Burschen neu hergerichtet.

Am 8.August wurde in dem als Waldlerhütte umgebauten Bienenhaus Einstand gefeiert. Fast jede freie Stunde verbrachten die Burschen in ihrem kleinen Eigenheim. Bald wurden die ersten Ideen laut zur Gründung eines eigenen Vereins.

Am 24.Oktober 1966 war es dann soweit, die Erbauer der Waldlerhütte trafen sich im Gasthaus Eiber zur Gründungsversammlung. Zum Gründungsvorstand wurde Hermann Heller gewählt. Der entstandene, vorerst wilde Verein wurde auf den Namen „Waldlerbuam Schafberg“ getauft. Zu damaliger Zeit war überhaupt nicht klar, welchen Sinn und Zweck der neuentstandene Verein mit 20 Mitgliedern verfolgen sollte. Durch Anregung von Max Karl ist dann eigentlich ein Trachtenverein entstanden. Er hatte damals die Pionierarbeit zum Trachtenverein geleitet. Dann ging es schlagartig vorwärts. Vom mühsam ersparten Geld wurden Lederbundhosen, Leibchen, Strümpfe und Haferlschuhe, später noch Trachtenjacken gekauft.

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